Für einen Artikel über die Macht von YouTube, Jugendliche für den Kampf gegen Artikel 13 zu mobilisieren, hat Anja Stockhausen, Managing Partner Publicis Media, mit  einem Redakteur der „Wirtschaftswoche“ über die Bedeutung von YouTube als Werbemedium gesprochen.

Folgende Zitate wurden freigegeben:

Längst ist YouTube „als Werbemedium unverzichtbar“, sagt Anja Stockhausen, Bewegtbildexpertin bei der Düsseldorfer Mediaagenturgruppe Publicis Media.

„Unternehmen können YouTube eine Weile boykottieren“, sagt Media-Expertin Stockhausen, „aber lange halten sie das nicht durch.“

Das liegt auch daran, dass das Verhältnis der Konzerne zu dem Google-Ableger inzwischen über das Abspielen von Werbespots hinausgeht. Längst betreiben Marken wie Adidas, Dr. Oetker oder Nivea auch eigene Angebote: „YouTube ist eine Plattform für Kanäle der Marken, über die sie durchaus auch Geld verdienen – etwa durch die Verlinkung mit ihren Online-Shops“, sagt Stockhausen. Auch wenn da aus Sicht der Expertin noch einiges im Argen liegt: Aller geballten Rechnerpower zum Trotz ärgere sie sich oft, wenn YouTube ihr innerhalb einer halben Stunde wiederholt denselben Werbespot zeige: „Das ist handwerklich teilweise desaströs.“ Doch der Beliebtheit von YouTube bei Werbekunden tut dies keinen Abbruch. Auch, weil es schlicht an Konkurrenz fehlt.

Deshalb wird die Aufregung um das Urheberrecht dem Online-Riesen nicht nur bei seinen jungen Nutzern helfen, die sich mit dem Konzern solidarisieren und in Rebellentum vereint fühlen. Sondern auch bislang abstinente Werbungtreibende aufwecken, meint Stockhausen: „Es fragen sich jetzt einige: warum sind wir noch nicht dabei?“

Hier geht es zum vollständigen Artikel.

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Olivier Korte, Dirk Lux, Jennifer Andree